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Unser
Selbstverständnis als pädagogische Betreuer:
Wir wertschätzen die Individualität jedes Kindes und gehen auf die
jeweiligen Bedürfnisse ein. Das Personal sieht sich als Lernbegleiter
und als unterstützende Kraft für die Entwicklung des Kindes. Durch
genaues und ganzheitliches Beobachten ist es uns möglich die
Erfordernisse für eine positive Entfaltung zu erkennen. Mittels echtem,
klarem und einfühlsamem Verhalten gegenüber dem Kind geben wir ihm
Grenzen, Halt und Orientierung. Wir bauen auf den Stärken auf und helfen
dadurch dem Kind Vertrauen in sich und das eigenen Tun zu erlangen. Die
Interessen und Ideen des Kindes haben Vorrang vor unseren Vorschlägen,
unsere Angebote beziehen sich auf die Lebenswelt des Kindes, so nehmen
wir sein Handeln und seine Persönlichkeit ernst. Respektvolles und
demokratisches Miteinander ist uns sehr wichtig, unsere Kommunikation
basiert auf positiven Formulierungen und einer gewaltfreien, unwertenden
Sprache. Wir vermitteln den Kindern allgemeine ethische Werte und feiern
die Feste unseres christlichen Kulturkreises in ganzheitlicher Weise. In
Teamgesprächen reflektieren wir unsere Arbeit und uns selbst regelmäßig
und lassen uns, wenn nötig, von außenstehenden Kräften dabei
unterstützen.
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4. Das ist uns
wichtig:
Naturbezug:
Die Kinder können Wertschätzung für die uns umgebenden Pflanzen und
Tiere lernen; der Wald bietet elementare Erfahrungen von Erde, Feuer,
Wasser, Luft; die Kinder erfahren, dass verschiedene Jahreszeiten,
Wetter, Plätze unterschiedliche Spielmöglichkeiten bieten. Für die
Spiritualität und das magische Weltbild eines Kindergartenkindes ist die
Natur die geeignetste Umgebung, das Kind ist Natur.
Autonomie der Kinder:
Wir geben den Kindern vielfältige Möglichkeiten, ihre Interessen,
Wünsche und Gefühle zu erkennen, auszudrücken und mit ihnen umzugehen.
So unterstützen wir die Kinder ihren Alltag aktiv mitzubestimmen und zu
gestalten.
Demokratie und Mitspracherechte:
Bei der Abstimmung im Morgenkreis über die Wahl des Platzes,
Spielangebote, Ablauf eines Tages wird demokratisches Handeln gelernt.
Soziales Lernen:
Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung der Anderen zu lernen;
miteinander kooperieren können; bei Konflikten klar zu formulieren, was
man möchte; verschiedene Lösungsmöglichkeiten bei Konflikten kennen
lernen um die Fähigkeit zu erlangen, sich selbst für eine zu
entscheiden;
Kreatives Gestalten:
Bei uns wird den Kindern der freie Zugang zu Werkzeugen, Materialien des
Waldes und mitgebrachten Material wie Nägel, Schnüre o.ä. ermöglicht.
Sie haben Zeit sich im Umgang auszuprobieren, erhalten von uns situative
Anregung und können sich so ihre Spielwelten selbst erschaffen. Dabei
ist uns wichtig, die Ästhetik der Natur zu vermitteln.
Motorische Entwicklung:
Der Wald mit seinen Gegebenheiten regt zu vielfältiger körperlicher
Betätigung an und die Bewegung fördert in hohem Maße die gesamte
Lernentwicklung des Kindes. Wir unterstützen dies, indem wir auf die
Selbsteinschätzung der Kinder vertrauen und sie bestimmte motorische
Kompetenzen wie z.B. auf einen Baum klettern eigenständig erarbeiten
lassen.
Sprachkompetenz:
Durch klare, differenzierte, vielfältige Sprache, ausführliche
Argumentationsketten und Begrifferklärungen, Zeit für intensive
Gespräche mit den Kindern, bewusstes Einsetzen von Dialekt, Hochsprache
und Fremdsprache, fortlaufendes Vorlesen von Büchern fördern wir den
Spracherwerb der Kinder.
Kognitive Fähigkeiten:
Das Lernen von Sprache, Buchstaben, Laute, Zahlen, Formen, Farben
wird besonders im alltäglichen Umgang mit den Kinder gefördert, es
richtet sich unabhängig vom Alter an dem jeweiligem Können des Einzelnen
aus. Unterstützt durch mitgebrachte Materialien wie z.B. Holzbuchstaben,
Bildkarten, Zahlen, Büchern können die Kinder ihre Kenntnisse vertiefen,
eigene Vorschulerziehung gibt es deswegen nicht.
Naturwissenschaftliche Fähigkeiten:
Die Natur bietet vielfältigste Möglichkeiten erste biologische,
chemische, physikalische und geologische Erfahrungen zu machen. Wir
begleiten die Experimente der Kinder mit gezielten Fragen, Erklärungen
und Sachbüchern.
Ganzheitliche Förderung:
Den Menschen mit seinen Anlagen und seiner Umwelt als Ganzes
zusehen, bei pädagogischen Überlegungen verschiedene Blickrichtungen
einzunehmen, Wissen mit allen Sinnen erfahren lassen, Schwächen über
Stärken zu fördern, dem Kind seine Zeit zur Entwicklung zu geben, ist
uns sehr wichtig.
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